Über mich/ ManduTrap mal ganz persönlich

und was eigentlich mit Eurem Geld passiert…

Einige von euch kennen mich oder haben mich schon einmal auf einer Messe/Designmarkt kennen gelernt. Andere wissen nicht, wer hinter ManduTrap steht. Hallo ich bin Min-Wha (Mina), ich habe ManduTrap 2008 gegründet. Am Anfang habe ich für mein slow fashion Label nur in „Teilzeit“ gearbeitet, was aber wenig gebracht hat, da man seine ganze Zeit braucht um ein eigenes Label aufzubauen. Dann, mit dem ersten eigenen Shop in Kreuzberg wurde ManduTrap eine Lebensaufgabe für mich.

Es ist nicht einfach als Designerin ein „Unternehmen“ aufzubauen, eigentlich hat man kaum Ahnung, wie der „Hase“ Wirtschaft, Marketing, Vertrieb etc. pp. (die Liste wäre an dieser Stelle zu lang) so läuft. Geschweige denn, wie man das als “Einmann-Unternehmen” alles unter einen Hut bringen soll. Aber ich habe mich über die Jahre durch gebissen und viel gelernt, meine Freizeit mit Arbeiten verbracht; Tutorials und Bücher verschlungen, auf alles verzichtet und jeden verdienten Cent in ManduTrap gesteckt. Irgendwie habe ich das überlebt, so kann man es wirklich nur nennen, denn das Modebusiness ist hart und man verdient Abzüglich aller Kosten nicht mal „nen Appel und n Ei“.

Es ist eigentlich fast unmöglich nicht kläglich unter zu gehen. Die Konkurrenz ist groß und kämpft mit unfairen Mitteln. Aber ich habe es bis hierher geschafft und will gar nicht jammern oder meckern… Dafür bin ich wirklich sehr dankbar und ohne Euch und die Unterstützung meiner Familie und Freunde wäre das gar nicht möglich gewesen.

Aber Warum macht man das eigentlich? Die Frage habe ich mir oft gestellt. Und immer wenn ich mir diese Frage mal wieder stelle, habe ich die richtige Antwort darauf! Ich möchte etwas verändern, ich möchte die schnelllebige ausbeutende Modewelt verändern und etwas , was eigentlich schön sein sollte auch zu etwas Schönem machen. Ich habe die Idee Arbeitsplätze zu schaffen und würde gerne Menschen einstellen, die in unserer Gesellschaft benachteiligt werden, durch körperliche, geistige oder sonstige Barrieren. Denn ich glaube daran, dass jeder eine Chance in dieser harten Welt verdient. Ich möchte, dass die Modeproduktion ein Zuhause in Deutschland/Europa findet, um mit kurzen Transportwegen unsere Umwelt zu schonen. Ich möchte alle Produktionsschritte so optimieren, dass wir kaum Müll erzeugen (was uns besonders in der neuen kommenden Kollektion gelungen ist). Also, kurz gesagt, ich möchte Mode erschaffen, die auch von „Innen“ schön ist. Mode, die ihr mit gutem Gewissen kaufen könnt und die ihr lange und gerne tragt.

Gerade bin ich an einem Punkt, an dem ich die Arbeit nicht mehr alleine schaffe, das ist natürlich gut und nur mit Eurer Hilfe möglich geworden. Allerdings kann sich ManduTrap noch keine Festanstellung leisten, deshalb arbeitet die liebe Damar (ihr kennt sie von unseren Fotos) momentan noch als freie Mitarbeiterin für mich (kleines Update, Damar hat jetzt einen Minijob bei ManduTrap, kleine Steigerung aber es geht noch viel besser!!!!) . Was sich so schnell wie möglich ändern soll, deshalb arbeiten wir gerade auf Hochtouren. Damit wir schnell unser Etappen Ziel erreichen.

Warum ich Euch das erzähle? Weil ihr wissen sollt, wo Euer Geld genau hin geht! Ihr unterstützt aktiv unsere Vision von einer guten Arbeitswelt in der Modebranche. Euer Geld, was ihr für unsere Kleidungsstücke ausgebt, geht direkt in meine erste Festanstellung, in einen sicheren fairen Job. Und hoffentlich bald auch in andere Jobs für benachteilige Menschen.

faire Produktion

Ich denke, wir sind auf dem richtigen Weg und gemeinsam mit Euch, meinen/ unseren Kunden schaffe ich es, hier weiter zu machen.Vielen Dank für Eure Unterstützung!

Wie ihr uns sonst noch unterstützen könnt? Werdet Fans auf unseren Social Media Kanälen, teilt und liked unsere Beiträge und erzählt Euren Freunden von uns! <3 Vielen Dank <3

Und hier noch ein Blick hinter die Kulissen…bald bekommt ihr die neue lang erwartete „zero waste“ Kollektion zu sehen! Mit vielen limitierten Kleidungsstücken, alles fair und mit ganz viel Liebe hergestellt in Berlin Neukölln.

making of